
Luchse entdecken? Sehr schwierig. Erstens gibt es nicht mehr viele in Deutschland. Zweitens sind die Raubkatzen nachtaktiv. Und drittens: Sie sind Einzelgänger.
Aber: In manchen Gegenden, etwa im Harz, im Bayerischen Wald und im Pfälzerwald, wurden einige Tiere wieder ausgewildert. Und hier lassen sich die Luchse gerade – mit sehr viel Glück – zumindest hören. Mit einem langgezogenen „Ouh“ begeben sie sich im Februar und März auf Partnersuche.
Bei den Luchsen nennt man das die „Ranz“. Nur dann leben Männchen und Weibchen für einige Tage zusammen, bevor wieder jeder seiner eigenen Wege geht.
Nach rund 70 Tagen Tragzeit, also ein bisschen mehr als zwei Monate später, bringt das Weibchen dann zwei bis fünf Junge zur Welt. Diese werden zwei Monate von der Mutter gesäugt, bevor sie ihnen beibringt, wie man jagt.
Mehr Informationen über die größte wild lebende Katzenart Europas findest du hier.
