
Wenn es draußen brütend heiß wird und wir Menschen ins Freibad oder an den schattigen See flüchten, haben manche Tiere einen anderen Trick, um der Hitze zu entgehen: Sie verschwinden einfach unter der Erde!
Das Wildkaninchen zum Beispiel lebt tief unter der Erde in einem verzweigten Bau. Hier ist es angenehm kühl. Deswegen macht die Hitze dem Kaninchen kaum etwas aus. Anders als dem Feldhasen, mit dem es oft verwechselt wird. Der muss sich flach in schattige Erdmulden drücken, um nicht in der prallen Sonne zu sitzen!
Der Feldhamster gräbt sich sogar ein richtiges unterirdisches Labyrinth. Seine Gänge können bis zu zwei Meter tief in den Boden führen. Nur zum Futtersuchen muss er kurz seine kühle Wohnung verlassen.
Der Dachs ist besonders clever. Er hat sich quasi eine natürliche Klimaanlage in seinem Bau eingebaut. Tunnel verbinden die einzelnen Wohnkammern und durch dieses ausgeklügelte System aus Gängen regelt der Dachs die Luftzufuhr im Bau.
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