
Im Erntemonat August hat der Feldhamster gerade alle Pfoten voll zu tun. Mit Körnern, Klee, Kartoffeln und Mais stopft er in den Abend- und Nachtstunden seine Vorratskammern für den Winter voll. Teils lagert er vier bis fünf Kilo unter Tage ein.
Noch beeindruckender als diese Futtermengen ist allerdings sein Bau. Der Feldhamster ist zwar gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen, gräbt aber ein richtiges Labyrinth unter der Erde. Bis zu 20 Meter lang können seine Gänge sein und manche führen sogar zwei Meter tief in den Boden!
In seinem Bau hat er verschiedene Räume – zum Schlafen, zum Vorräte lagern und sogar eine eigene Toilette. Nur zum Futtersuchen verlässt der Feldhamster kurz seine kühle Wohnung. Wird es gefährlich, lässt er sich blitzschnell über eine senkrechte Fallröhre in seinen Bau plumpsen.
Übrigens: Diese Wohnung bewohnt der Feldhamster ganz allein. Denn er ist ein ausgeprägter Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit sucht er den Kontakt zu seinen Artgenossen.
In der neuen Folge des Podcasts „Winnis wilde Nachbarn“ erfährst du noch viel mehr über den Feldhamster. Winni, das freche Eichhörnchen, probiert dabei aus, ob es selbst auch Hamsterbacken hat und wie viele Walnüsse da wohl reinpassen. Was meinst du?
