
In der Nordsee müssen Seehunde jetzt auf die Bank. Auf die Sandbank genauer gesagt. Denn dort bringen die Weibchen bei Ebbe ihre Jungen zur Welt. Schon wenn die nächste Flut kommt, müssen die kleinen Seehunde-Babys schwimmen! Anders als bei anderen Robbenarten kommt das Baby schon mit einem glatten Fell wie erwachsene Seehunde auf die Welt und ist damit bestens zum Schwimmen ausgestattet.
Die nächsten vier bis sechs Wochen werden die so genannten „Heuler“ gesäugt – übrigens ebenfalls nur bei Ebbe auf der Sandbank. Dank der sehr fetten Muttermilch verdreifachen die kleinen Seehunde in dieser Zeit ihr Gewicht, bevor sie dann selbst auf Fischfang gehen.
Mehr über den Seehund und wie er klingt, erfährst du hier. Erkunde auch gerne seinen Lebensraum, die Küste, und erfahre mehr darüber, wer die Nachbarn des Seehundes sind.
