Der scheue Riese

Bild eines balzenden Auerhahns

Tief in den ruhigen Wäldern im Bayerischen Wald, im Schwarzwald und im Fichtelgebirge lebt das größte Huhn hierzulande: das Auerhuhn. Ein Auerhahn kann fast so groß wie ein Truthahn werden. Sein Gefieder ist dunkel und schimmert grünlich-blau, über den Augen trägt er einen leuchtend roten Fleck. Die Henne dagegen ist braun getarnt – so ist sie zwischen Zweigen und Blättern kaum zu entdecken.

Jetzt im September verlassen die jungen Auerhühner nach und nach ihre Familien und suchen sich ihr eigenes Revier. Und mit viel Glück kannst du im Wald sogar manchmal auch die Federn finden, die die Vögel im Spätsommer verlieren, denn im Herbst wechseln sie ihr Gefieder.

Auf ihrem Speiseplan stehen Beeren, Knospen, Blätter und kleine Insekten. Im Winter, wenn alles unter Schnee liegt, fressen sie vor allem die Nadeln von Kiefern und Tannen.

Auerhühner sind äußerst selten und schwer zu beobachten. Mit welchem außergewöhnlichen Trick Tierfilmer Jan Haft sich ihnen doch nähern kann und wie sie sich bei der Balz alles andere als scheu zeigen, das zeigt er dir in diesem Video.