
Hoch oben in den Bergen, wo der Schnee glitzert, der Wind pfeift und die Temperaturen in den Keller sinken, leben echte Überlebenskünstler: die Gämsen. Auch im Winter kommen sie erstaunlich gut zurecht.
Zum einen bekommen die Gämsen ein dickes, flauschiges Fell. Das ist viel dichter als im Sommer und hält sie schön warm – du kannst es dir vorstellen, wie eine eingebaute Daunenjacke.
Dank ihrer starken Beine und harten Hufe können die flinken Kletterer auch auf vereisten Felsen sicher laufen.
Und sie haben sich an die klimatischen Bedingungen angepasst: im Winter suchen die Gämsen Täler auf, die südlich liegen. Hier scheint die Sonne hin. Das wärmt sie zum einem. Zum anderen lässt die Sonne den Schnee schmelzen und gibt so Nahrung frei für die Gämsen.
Im Winter ernähren sie sich von getrocknetem Gras und Kräutern, aber auch von Blättchen und Stängel der hier wachsenden Büsche.
Mehr über die erstaunlichen Tiere, ihren Lebensraum und wieso sie so wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, erklärt dir Jan Haft in diesem Video.
