
Heute werfen wir einmal einen Blick in das Wohnzimmer des Eichhörnchens: den Kobel.
Der Kobel liegt hoch oben in den Bäumen, meist in einer Astgabel, damit er gut geschützt ist. Aus Zweigen, Blättern und Moos bauen die Eichhörnchen ihre kugeligen Nester, die ein wenig an einen großen Ball erinnern.
Für das Eichhörnchen ist der Kobel wie eine Wohnung für uns Menschen: Hier schläft es, ruht sich aus und bringt seine Jungen zur Welt. Die flinken Nager bauen sogar mehrere Kobel und nutzen sie gleichzeitig. Dabei erfüllt jeder der Kobel einen eigenen Zweck – fast so, als hätten sie verschiedene Zimmer: Wohn- und Schlafzimmer, Notunterkunft, Kinderstube…
Eine Speisekammer sucht man jedoch vergeblich: Im Kobel selbst lagert das Eichhörnchen nämlich keine Nahrung. Seine Vorräte versteckt es in Spalten, Baumhöhlen oder es vergräbt sie im Boden.
Das Besondere: Ein Kobel hat meist zwei Eingänge. So kann das Eichhörnchen schnell fliehen, wenn ein Feind kommt.
Insbesondere im Winter ist der Kobel für das Überleben der Eichhörnchen wichtig, denn hier halten sie Winterruhe, sind vor Feinden und dem kalten Winterwetter gut geschützt.
Mehr über das Eichhörnchen und seine Lebensweise erfährst du hier.
